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Zwi Kanar (17. Juli 1929 - 18. April 2009) wurde in Skalbmierz in Polen geboren und wuchs in einer chassidischen Familie auf.
Er durchlitt und überlebte als Kind drei Jahre lang mehrere Konzentrationslager, darunter das KZ Buchenwald, und 1945 die
Todesmärsche bei der Räumung der Lager durch die SS. 1946 kam er als ‚Illegaler’ nach Israel und begann
1948 eine Schauspielausbildung in Tel Aviv. Bei Marcel Marceau und Etienne Decroux in Paris setzte er seine Ausbildung als Pantomime
fort und bereiste fortan die halbe Welt.
1983 debütierte er als jiddischer Erzähler. Nachdem er viele Jahre in den USA gelebt hatte, zog es ihn 1994 zurück
nach Israel. Seitdem erschienen drei Bücher - „Ikh un Lemekh” (1994), „Opgegebn Brojt” (1996),
„A fish hot mikh nisht ayngeshlungen” (2003) und Kurzgeschichten. 1998 erhielt er den Itzik-Manger-Preis. Zwi Kanar wirkte
auch in einer Reihe von Kino- und Fernsehproduktionen mit, u.a. in „Der Zug des Lebens” (1998) und
„Milch und Honig” (2008).
Roman: JONA oder A fish hot mikh nisht ayngeshlungen |
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